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Kurzbericht Velo Classico in Ludwigslust

19.09.2016 11:00 | Berichte

Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal die "Velo Classico" im Barock-Städtchen Ludwigslust statt. Bei dem "Radrennen" auf Vintage-Rädern, bei dem man zwischen drei unterschiedlich langen Strecken wählen konnte, nahmen ca. 200 Fahrer teil.

"Radrennen" habe ich ganz bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da es hier in erster Linie nicht darum geht wer als erster ans Ziel kommt.

Hier geht es vielmehr um Spaß an nostalgischen Rädern und entsprechender Kleidung sowie der gemeinsamen Ausfahrt durch die Natur. Ludwigslust und Umgebung dient für ein solches Event als hervorragende Kulisse.

Die "Velo Classico" ist die erste größere deutsche Veranstaltung, in Tradition ähnlicher Radevents wie der in der Toskana stattfindenden "L’Eroica".

Während es bei der "Genießer-Runde" (48 km) sowie bei der 89 Kilometer langen "Liebhaber-Runde" keine besonderen Reglements gab, wurden bei der "Heldenrunde" mit 149 km Strecke, nur vor 1989 gebaute Stahlrahmen zugelassen. Außerdem mussten die Bremszüge innenliegend sein und das Rad mit Rahmenschaltung und die Pedalen mit Leder-Riemen ausgestattet sein.

Bereits Samstagmittag fand die Registrierung der Teilnehemer und die Abnahme der Räder statt. Neben einem Streckenplan und der Startnummer wurde auch eine Kontrollkarte ausgegeben, die bei der Tour an bestimmten Streckenstationen abgestempelt werden musste.

Die Fahrer der Heldenrunde starteten am Sonntag bereits um 7:00 Uhr um die lange Strecke zu schaffen. Ich hätte gerne Bilder vom Start gemacht, aber wir trafen erst gegen Mittag in Ludwigslust ein und konnten so nur dabei zusehen, wie die Teilnehmer an der Zieleinfahrt nach und nach eintrudelten.

Begrüßt worden die eintreffenden Fahrer von "Didi Senft" in seinem Teufelskostüm, welche Fans der Tour de France, bei welcher er die Fahrer am Etappenende anfeuert, sicher kennen. Nachdem die Letzten angekommen waren, wurden von einer Jury noch die Prämierungen z.B. für die "stimmigste Kombination aus Fahrrad & Outfit", "das schönste Fahrrad" oder das "originellstes Outfit" gekürt.

Neben einem Markt für alte Fahrradteile und einer Fahrradaustellung, gab es auch verschiedene Stände mit Vintage- und Tweed-Mode bei denen man sich ggf. noch mit einem passenden Outfit ausstatten konnte. Außerdem vertreten waren "10Bici" und der "Älteste Fahrradclub der Welt (ABC)" über welchen ich bereits berichtete.

Insgesamt eine schöne Veranstaltung, bei der ich mir gut vorstellen könnte, mich nächstes Jahr für die Lieberhaber-Runde anzumelden. 

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